ProPieschen

pieschen01
Sachsenbad

 

 

Seit dem 28.01.2011 haben

an Pieschen interessierte Menschen diese Seiten besucht.

 


 

Fachgespräch zum Thema Sachsenbad
(29. Oktober, 16.00 - 18.15 Uhr, Stadtteilzentrum EMMERS, Bürgerstr. 68 Hinterhaus)

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Moderation

 

 

  • Hr. S. Mertenskötter, Umweltzentrum Dresden

 

Anwesend

 

 

  • A. Walther (STESAD), Hr. Nestler (Amt für Sportstätten und Bäderbetrieb)
  • H. Geiler (Pro Pieschen)
  • D. Becker, Ch. Helms (Bürgerinitiative Sachsenbad)
  • F. Liebig, M. Amann, R. Nowak, Conny Cobra, S. Fuhrmann (Metropole Pieschen)
  • A. Tietze, A. Oertel, S. Sommer, (Physiotherapie Oertel und Tietze)
  • K.H. Laganowski (Unternehmerverein Pieschen)
  • A. Hofmann, T. Pieper (Stadtplanung/ Stadterneuerung)
  • M. Westermayer (Emmers), G. Schade (Mobile Jugendarbeit Pieschen)
  • P. Bräutigam ( Gemeinschaftsschule Pieschen)
  • L. Eppinger (Architektin), Hr. Brendler (Geschichtswerkstatt, Trachauer Bürgerzeitung), Schade
  • H. Maier (OBR Pieschen), I. Pache (OBR Pieschen), B. Hutschenreuther (OBR Pieschen) D. Ewers (Stadtrat)

 

Begrüßung und Einleitung (Heidi Geiler)

 

 

  • Verweis auf den hohen Bekanntheitsgrad des Sachsenbades
  • 15 Jahre bürgerschaftliches Engagement für die Wiedereröffnung des Bades
  • Gute Bedingungen (Infrastruktur, Nutzer, Lage, Geschichte) für einen Badstandort
  • Stadtratsbeschluss für Planungsmittel und belastbares Konzept zu erarbeiten
  • Beauftragung STESAD
  • Heute: Vorstellung des Bearbeitungsstandes und inhaltliche Diskussion (Nutzeranforderungen, Stellungsnahmen zum Konzept und Ähnliches)
  • Diskussion um mögliche Zwischennutzungen durch die Metropole

 

Vorstellung Projekt „Metropole Pieschen“ (Felix Liebig)

 

 

  • Aktionen der letzten beiden Jahre
  • Zwischennutzungskonzepte als integrale Bestandteil des Planungsprozesses > Kompetenzpool als Input für die Planung
  • Entwicklung eines tragfähigen Zwischennutzungskonzeptes
  • Derzeitige Aktionen wegen Nicht-Zugänglichkeit des Bades behindert

 

Vorstellung Projektstand Sachsenbad (Axel Walther)

 

 

  • Beauftragt durch den Sport- und Bäderbetrieb, Hr. Lehmann, Stadt Dresden
  • Ziel der Studie: Entscheidungsvorlage für den Stadtrat zur Wiedereröffnung des Sachsenbades
  • Beginn der Planung: Workshop August 2009 mit Fachleuten und Betreibern
  • Betrachtungsumfang: Sachsenbad mit dem angrenzenden Sportplatz
  • Gutachten zu Besucherzahlen und inhaltlicher Leitidee durch externes Unternehmen

 

Ergebnis/Idee

 

 

  • Zentrale Leitidee für die Entwicklung des Bades: „Volksbad mit Schwerpunkt Familie und Gesundheit“
  • Aufgreifen der vorhandenen Substanz als „historisches Bad“, in Dresden eine vermarktungsfähige Nische. Möglichst denkmalgerechter Umgang mit der Bausubstanz und Details, Erhalt der beeindruckenden Halle mit Oberlicht (derzeit ist das statische System noch nicht ganz geklärt), Rückbau nachträglicher Einbauten; Herstellen Barrierefreiheit

 

Nutzungsverteilung

 

 

  • EG: Sport (Schach, Billard, „Vereine“); historisches Foyer für  Schwimmbad und Sauna, Physiotherapie im Osten (Richtung Ärztehaus) / Therapiebecken ist zu prüfen.
  • 1. OG: Umkleiden, Kiosk, Sanierung historisches Becken (25 m), Nichtschwimmerbecken und Planschbecken in den Randbereichen, ggf. Solebecken auf der nördlichen Terrasse
  • 2. OG: Sauna, ggf. römisches Dampfbad, Massage, Ruheräume/Liegebereiche mit Nebenräumen, Küche für Gastro
  • 3. OG: Blockhaussauna auf dem Dach
  • Parken: Wenn möglich Parken auf der Westseite des Sportplatzes (Verlagerung Kegelbahn?); ausreichende Zahl von Parkplätzen muss sichergestellt werden; wie das geht, ist noch nicht ganz klar!

 

Adressaten

 

 

  • „Bürgerbad“: Familien/Babyschwimmen, Kursangebote, Frühschwimmen etc. > Entlastung Arnoldbad
  • Schulschwimmen (25 m Becken), kein Sportbad/Vereinsschwimmen (>Freiberger Platz)
  • Sauna und Massage
  • „Gesundheitsbad“ / Therapieangebote
  • Zusätzliche Nutzungen: Umkleiden und Nebenräume für den Sportplatz; Physiotherapie-Praxis

 

Variante

 

 

  • Als Variante wird die Verbreiterung des Beckens geprüft, dies greift jedoch massiv in die Statik ein.

 

Kosten

 

 

  • Externes Gutachten setzt auf ca. 170.000 Bes./Schwimmbad und 45.000 Sauna im Jahr; Zahlen liegen dem Betreiberkonzept zugrunde;
  • Ausgedehnte Öffnungszeiten geplant (6.00 bis 21.00/22.00 Uhr)
  • Annahmen für Energie/Wasser: Brunnen ggf. aktivieren; Zusammenarbeit mit der DREWAG- langfristige Verträge; regenerative Energien nur bedingt wirtschaftlich einsetzbar;
  • Herstellungskosten: ca. 17 Mio. EUR
  • In der Berechnung derzeit noch keine „schwarze Null“
    (Zuschuss Betrieb: 50.000,- bis 100.000,- EUR/Jahr)

 

Zeitschiene, vorbehaltlich der Finanzierung (Hr. Nestler)

 

 

  • Ende Nov. 2009 > Studie abgeschlossen
  • Januar 2010 > Eigenbetrieb / Schulverwaltungsamt > Verwaltungsriege > Finanzbürgermeister
  • April 2010 > Ausschüsse > Stadtrat

 

Reihenfolge Umsetzung Bäderkonzept (Hr. Nestler)

 

 

  • 2010 > Schwimmsportzentrum Freiberger Platz > 17 Mio. EUR
  • 2011 > Bühlau > 8 Mio. EUR
  • 2013 > Klotzsche > 8 Mio. EUR
  • 2014 > Sachsenbad > 17 Mio. EUR
    (Anmerkung: erst das Sachsenbad machen, damit während der Sanierung Klotzsche überhaupt eine Bad zur Verfügung steht!)

 

Diskussion / Anregungen und Anmerkungen

 

 

Konzept findet breite Unterstützung! Es wird als sehr passend für den Stadtteil, die Bausubstanz, den Umgang mit Geschichte und Standort empfunden!
Anregende Diskussion zum Einsatz regenerativer Energieformen, Kraft/Wärmekopplung, Geothermie. Geprüft wird neben der Nutzung des Brunnens derzeit noch der Einsatz von Solarenergie, der jedoch wirtschaftlich wenig bis keine Vorteile bringt. Betrachtung Kraft/Wärmekopplung
Die Besucherzahlen werden als sehr hoch eingeschätzt! Berechnungen sollten offengelegt werden; Anteil Schulsport (unter Berücksichtigung der Schulen im Einzugsbereich sollte quantifiziert werden, ggf. auch wo die Kinder jetzt zum Schwimmen hingefahren werden); Angebot an Bädern im Norden/Nordwesten muss verbessert werden!
Es gibt keinen Sprungbrett mehr (nicht Bestandteil des Schulsports) – nur Startblöcke; Wassertiefe kann entsprechend angepasst werden;
Anmerkungen seitens der anwesenden Physiotherapeuten: Flächenangebot muss eine durch die Krankenkassen genehmigungsfähige Praxis ermöglichen (divers Anforderungen, Kontaktaufnahme wird vereinbart);
Längerfristige Finanzbedarfe sind neben der inhaltlichen Entwicklung der Projekte zu darzustellen und Konzepte hierfür aufzustellen – Wer macht das?  Wer kann das tun, damit man das Feld nicht Hr. Vorjohann / Finanzbereich der Stadt alleine überlässt! Spielräume über die Jahre ausloten / Haushaltsdebatten relevant… bei knapper werdenden Mitteln müssen die besten herausgesucht und finanziert werden > Lobbyarbeit fürs Sachsenbad verstärken!
Fragen, die noch offen sind, möglichst im Rahmen der Studie klären, z.B. Stellplätze, etc. Denn jede geklärte Frage verhindert eine (zweifelnde) Nachfrage!

 

Zwischennutzung

 

 

Selbst wenn es einen positiven Beschluss für das Sachsenbad im Frühjahr 2010 geben sollte, sind noch 4 Jahre Zeit das Bad mit einem Zwischennutzungskonzept in das Bewusstsein der Pieschener und Umgebung zurückzuholen…Künstlerinitiative bietet sich an, ein maßgeschneidertes Konzept zu entwickeln.
Aktionen sofort! Zeit bis zur Entscheidung nutzen und mit entsprechenden Aktionen/Projekten auf dieser Ebene den Entscheidungsträgern das Sachsenbad näher bringen und Öffentlichkeit erzeugen. Denn immerhin haben alle (Parteien)  im Wahlkampf damit geworben, dass das Sachsenbad wieder Bad werden soll. Das Sachsenbad fungiert zunächst nur als „Projektionsfläche“ Aktionen bedürfen nur einer eingeschränkten Zugänglichkeit…ggf. doch etwas zu machen?!
Konzept wird von unterschiedlichen anwesenden Gruppen – von „Nutzer“ bis zum „Denkmalpfleger“, vom „Künstler“ bis zum „Ortsbeirat“  übereinstimmend positiv aufgenommen. Damit könnte auch eine neue Qualität für die Lobbyarbeit und Unterstützungsprojekte entstehen – alle wissen jetzt, ganz konkret, was man will und wie eine „neues“ Sachsenbad aussehen soll….nämlich so!